Spielbericht vom 16. Spieltag der Oberliga Herren Mitte
In einem kuriosen Spiel gelang den Donauwörthern die Revanche der hohen Hinspielniederlage.
Angeführt vom erstaunlich gut treffendem Lars Ulrich zogen die Gastgeber im ersten Viertel auf 22:6 davon. Für die Tegernheimer war die gegnerische Zonendeckung außer mit Dreipunktewürfen und einem Freiwurftreffer, nicht zu überwinden. Die magere Ausbeute von 10 Punkten verdeutlicht dies.
Im zweiten Viertel kämpften sich die Tegernheimer ins Spiel zurück. Der mit insgesamt 6 erfolgreichen Dreiern Marco Miklos leitete die Aufholjagd ein, bis zu einem, in der letzten Minute vor der Pause erzieltem, zwei Punkte Rückstand. Doch dann ließ sich Robert Cuk nach einem unsportlichen Foul vom Donauwörther Grabow verbal provozieren. Cuk schubst ihn weg, was ein weiteres unsportliches Foul und die damit verbundene Disqualifikation zur Folge hat. Der Provokant trat zu den Freiwürfen selbst an und traf alle vier.
Im weiteren Verlauf versenkte die Heimmannschaft 6 Dreipunktewürfe in zehn Minuten. Den Tegernheimern gelang wenig, nur Christian Oswald und Miklos verbuchten zählbares im dritten Viertel.
Das Ende wurde noch einmal spannend. Leichtl traf zwei Dreier und Freiwürfe, doch besagter Ulrich beendet die Aufholjagd mit 4 Punkten in der letzten Minute. Wenig wirkungsvoll in diesem Spiel Daniel, der nach eigener Aussage ziemlich neben sich stand und nur vier Mal traf.
Der Trainer meint: "Aufgrund der Hallensperrung musste das wichtige Abschlusstraining am Tag vor dem Auswärtsspiel entfallen. Wenn dann der Gegner, laut Coach des Gastgebers, dann auch noch seine beste Saisonleistung abrufen kann, wird es schwer das Spiel zu gewinnen. Das Team wollte das Spiel gewinnen. Sehr enttäuscht bin ich allerdings darüber, dass sich meine Spieler zunehmend mit Schiedsrichterentscheidungen auseinandersetzen oder sich im Trash-talk versuchen, was oft nicht nur zur eigenen Verunsicherung führt sondern auch das gesamte Team negativ beeinflusst und im Fall von Robert Cuk sogar zur Disqualifikation geführt hat. Ein Spieler geht nicht ohne Grund auf einen gegnerischen Spieler los. Es gehören stets zwei Seiten dazu, wobei wohl in diesem Fall Provokationen und eine unsportliche Beleidigung unterhalb der Gürtellinie die Auslöser waren, um die Beherrschung zu verlieren. Die vier aufgrund der Disqualifikation verwandelten Freiwürfe durch den involvierten Holger Grabow mit anschließendem Ballbesitz für den Gegner trugen zur Verunsicherung meiner Mannschaft und damit zur Niederlage bei."
Beste Werfer waren: Marco 24/davon 6 Dreier, Ossi 15, Christoph 11.
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| Von: Webmaster | Kategorie: Herren 1 | Sonntag, 07. Februar 2010 |



